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vincent julien piot erhielt seine musikalische und pianistische Ausbildung an der Musikhochschule seiner
Geburtsstadt Poitiers, bevor er seine musikalische Ausbildung im Bereich Kammermusik an der Hochschule der Künste in Berlin sowie bei den großartigen Musikpädagogen Pierre Sancan, Tatiana Nikolajeva und Peter
Feuchtwanger ergänzte.
Im Laufe der Jahre ist seine Vorliebe für Liederbegleitung und Improvisation immer stärker geworden.
gesang mit klavier >>>
vincent julien piot begleitet regelmäßig Sänger in Liederprogrammen der Klassik und der Romantik (www.liedergalerie.de) sowie in Programmen mit Liedern der deutschen Kabarettliteratur. Während diese Programme beschränkt auf den deutschsprachigen Raum waren, haben sich 2007 neue
Perspektiven eröffnet: Konzertprogramme mit Kunstliedern und Chansons aus Armenien, die sich zwischen traditioneller Musik und dem klassischen Repertoire bewegen, sind eine neue Farbe im Klangspektrum mit Konzerten
in Hamburg, Berlin und Jerewan. www.stepanart.net Im Jahre 2002 hat die künstlerische Begegnung mit der estnischen Mezzosopranistin Lembe Lokk seine Vision von Musik bereichert und die Lust an der Improvisation geweckt. Mit ihr zusammen gibt er regelmäßig Konzerte in Berlin und in Paris auf modernen Tasteninstrumenten, deren Klangwelten die Universen von Debussy, Messiaen und Schönberg durchstreifen.
In den Jahren 2009 und 2010 werden zahlreiche Konzerte mit Liedern und Arien statt: Integrale der Lieder von Frédéric Chopin mit Anastassia Khojojan, Sopran, Liederprogramme mit Songs von Gershwin und Barber mit Patricia Holzmann, Sopran.
kammermusik >>> Als Begleiter und Continuist erkundet er das ganze
Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik - am Cembalo, am Hammerflügel (Pianoforte) wie auch am Klavier. Mit dem Ensemble sinfonia di vetro (München) spielte er 1998-2001 sämtliche Werke für
Glasharmonika und Klavier bzw. Hammerflügel. Für das Ensemble bearbeitete er auch zahlreiche Werke, u. a Bastien und Bastienne von Mozart. Seit 1999 tritt er regelmäßig im Duett mit dem Glasharmonikaspieler Bruno Kliegl (Augsburg) auf. Diese Arbeit an der Interpretation auf historischen Instrumenten führte ihn zu Konzerten und Tourneen nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz, nach Italien, Polen, Rumänien und in die Vereinigten Staaten.
theater Auf dem Theater hat sich
vincent julien piot mit der Harmonisierung von Musik und Veranstaltungsort befaßt. Nachdem er eine Adaption von Mozarts Bastien & Bastienne für eine Kammermusikensemble entwickelt und dirigiert hat (Festival
Bayrischer Wald 1999), entwickelte Piot 2001 die Musikdramaturgie von “Fantasy Sketches” für ein Puppenspiel mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart für das teatro minimo Florenz. Am Hammerflügel begleitete er die Aufführungen (Regie: Amy Luckenbach) an der Accademia Santa Cecilia in Rom, auf dem International Festival of Arts and Ideas 2001 in New Haven und im Teatro del Maggio Musicale in Florenz.
Seit 2002 stehen auch Kinderkonzerte auf dem Programm, mit Konzerten zu Rameau und Debussy und der "Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten” von Francis Poulenc mit Sophie Dessère und Tobias
Müller als Sprecher. 2004 entwickelte Piot aus Improvisationen eine Bühnenmusik für Der Springer in der Schwebe von
Lionel Spycher in einer Inszenierung des Autoren für das Thalia Theater Halle. Er interpretierte dann am Flügel die Musik in den Aufführungen 2004 und 2005. 2010 improvisiert vincent julien piot erneut
Bühnenmusik, die sowohl von der traditionellen armenischen Musik inspiriert ist, als auch von den Kompositionen von Komitas. Die Produktion www.voelkermord-armenien.de wird in verschiedenen Städten in Deutschland gezeigt.
Eine Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Tuncay Gary ist eine neue Gelegenheit, Improvisationen am Klavier weiter zu entwickeln mit Musiklesungen um
Gedichten von Rainer Maria Rilke.
presse lesen Interview zu Improvisation (französisch), mai 2007 Rezension zu ‘L’Histoire de Babar’, dezember 2008
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